Interview mit D’espairs Ray
beim TOC/08 in Chicago
ZORRO (von jrockradio.com): Was bedeutet es für D’espairs Ray Teil einer so großen USA Tour wie Rockstar Taste Of Chaos zu sein?
ZERO (Bassist): Natürlich ist das unsere erste große Tour in den USA mit vielen Terminen und Städten. Das ist wirklich spannend für uns, gleichzeitig ist es eine große Herausforderung und ein gutes Training zum Vorrankommen und so viele Dinge lernen.
ZORRO: Gibt es eine witzige Geschichte oder Moment eurer bisherigen Erlebnisse auf der Tour, den ihr mit uns teilen könnt?
ZERO: Nun, ich habe die Stadt vergessen, aber wir fuhren alle zusammen mit dem Taxi zur Shoppingmall. Wir waren in einem Shop, wo wir ein Keyboard und einen Anzug für MUCC und einige andere Sachen fanden und wir warteten auf ein Taxi. Und sie riefen die Polizei. Ich hatte nichts Falsches getan, aber ich hatte wirklich Angst und die Cops fingen an sich darüber auszulassen, warum ich Angst hatte. Das war wirklich lustig.
TSUKASA (Schlagzeuger): Wir waren in einem Restaurant, einer der anderen bestellte einen Grünen Icetee. Dann sagte er, ich bin so voll, warum trinkst du ihn nicht. Ich machte es und dann merkte ich, da war Wasabi drin!
ZORRO: Wie ist das Touren mit MUCC und THE UNDERNEATH?
ZERO: Es macht eine Menge Spaß. Natürlich haben wir bis jetzt noch nie eine Tour mit MUCC und THE UNDERNEATH zusammen gemacht und wir bekommen soviel Antrieb von vielen Band. Es macht einfach Spaß!
Vor der Tour haben wir darüber gesprochen: “Falls du nicht 100% gibst, werden die anderen dich zermalmen” also waren wir gezwungen uns selbst anzutreiben. Das bringt so viel Spaß!
ZORRO: Denkt ihr, es gibt Veränderungen in der Jrockwelt seit JrockRevolution aufgetaucht ist?
ZERO: Ja! Seit JrockRevolution in den USA aufkam, hat sich die Szene dramatisch verändert.
ZORRO: D’espairs Ray wird nächste Woche eine amerikanische Veröffentlichung haben. Erzählt davon.
ZERO: Dieses Album hat so viele Botschaften. Der Name „Mirror“, der Versuch sich selbst durch einen Spiegel zu sehen, das alte ich zu zerbrechen und zu erneuern, neu zu entdecken. Gleichzeitig sagen wir zu den Fans und Hörern: “Öffne dich und finde dein wirkliches Ich“
ZORRO: Ihr habt jetzt in vielen Ländern in der ganzen Welt Fans. Wird sich das auf die zukünftige Musik von D’espairs Ray auswirken?
ZERO: Es passiert schon jetzt. Man kann unsere alte Musik hören und man sieht es. Vor den internationalen Touren war unsere Musik dunkel und heavy. Als wir entschieden raus zu kommen, mit unseren Fans zu kommunizieren und uns selbst offener zu geben, war das die größte Veränderung.
ZORRO: Die Bandmitglieder sind von Anfang an dieselben geblieben. Ist es schwer nach all den Jahren private Zeit zwischen euren ganzen Touren und Reisen zu finden?
ZERO: Wir wissen, dass wir alle verbunden sind und wir werden einander nie überdrüssig. Wir respektieren uns, alle haben dasselbe Ziel, aber wir können in jedem auch neue Dinge entdecken. Auf diese Weise bekommen wir Neues, halten uns aktuell, jeder Tag ist eine neue Entdeckung und wir werden nicht langweilig.
Wir denken, wenn wir immer dasselbe machen, wird es hart. Wir haben ein Ziel und noch sind wir da nicht anbekommen, also werden wir versuchen es fortzusetzen.
ZORRO: Welches Bandmitglied hat das meiste Glück mit den Frauen?
Beide scherzen in ihrer Muttersprache darüber und beginnen dann einen Countdown zu zählen: ichi, ni, san … Ruhe und dann noch mal: ichi, ni, san … KARYU!! (Gitarrist).
TSUKASA: Ich weiß nicht ... Ich denke, ich selbst.
ZORRO: Von den Mitgliedern von D’espairs Ray, wer hat sich seit Beginn am meisten verändert?
ZERO: Alle haben sich sehr verändert. Als wir international loszogen, haben wir uns so sehr verändert. Vorher haben wir versucht uns selbst zu finden, damit wir in die Welt gehen können und sehr offen sind. Also haben wir uns in unseren internationalen Touren sehr verändert.
ZORRO: Wusstet ihr, dass D’espairs Ray eine Menge Fans in Latein Amerika, wie Costa Rica, Chile und Brasilien hat? Was ist eure Nachricht an alle, die hoffen D’espairs Ray eines Tages in diesen Ländern zu sehen?
ZERO: Ich erinnere mich an ein Konzert in Japan, da war ein junges Mädchen mit einer Brasilienflage. Ich habe mit ihr in Japanisch von der Bühne aus gesprochen, Ich möchte wirklich gern ein Konzert in Brasilien geben.
TSUKASA:Ich weiß, es gibt gute Drummer in Brasilien, in Latein Amerika allgemein. Darum bin ich sehr daran interessiert in diese Länder zu kommen.
ZORRO: Vielen Dank für die Zeit für jrockradio.com und all eure Fans in den vielen Ländern, die sich freuen werden, dieses Interview zu lesen.
Beide: Vielen Dank!